Die Erfahrungen meiner Ayurvedatherapie
Christian S.,
Landesdeligierter und Patientenbeirat der DMSG Bayern berichtet von
seiner Ayurveda-Therapie in Indien.
Bei meinen Recherchen bzgl.
Ayurvedatherapie bei Menschen mit MS lernte ich auch Karin Drexler,
eine erfahrene Indien- und Ayurvedaspezialistin kennen, welche
überzeugt war, dass Ayurveda die MS sehr positiv beeinflussen
bzw. auch deren Fortschreiten stoppen kann. Karin Drexler war es auch
welche mir ermöglichte, an einer Ayurvedatherapie
teilzunehmen. Im Februar machten wir uns auf den Weg nach Kerala, einem
südindischen Bundesstaat.
Zum Zeitpunkt des Abfluges befand
ich mich in einem schlechten psychischem Zustand, hatte sehr viele
Schmerzen, extreme Gleichgewichtsstörungen,
Konzentrationsprobleme, extremes Harnverhalten und fast keine Ausdauer.
Erst hatte ich schon große Bedenken wie ich die Fahrt mit dem
Zug zum Fughafen Frankfurt trotz aller Hilfen überhaupt
schaffen soll.
Nachdem ich 3 der mir
vorgeschlagenen Einrichtungen besichtigt hatte entschied ich mich nicht
für ein Resort sondern für das Matha Hospital in
Alleppey / Bundesstaat Kerala. Die Klinik liegt
im Wohngebiet von Alleppey und verfügt nur über 8
Patientenzimmer.
Es war nicht die
schönste, ruhigste und kühlste Einrichtung, aber es
war ein sauberes Hospital welches mir den besten Eindruck für
eine ernsthafte vernünftig Behandlung und die individuelle
Betreuung von wirklich kranken Menschen machte. Auch das
Preisleistungsverhältnis war in Ordnung.
Die Chefärztin des
Hospitals war Frau Dr. Darly James. Nach ihrem Studium am
Ayurveda-College in Trivandrum (ihr Schwerpunkt lag vor allem bei den
verschiedenen Panchakarma-Anwendungen), stellte Dr. James 11 Jahre lang
ihr Können und Wissen in den bekannten Sree Sankara Hospitals unter
Beweis (Quelle:Global-Veda).
Frau Dr. Darly James macht einen
sehr kompetenten Eindruck auf mich und verfügt auch
über Erfahrungen mit MS Patienten. Ihre
größtenteils selbst hergestellte Medizin wurde
täglich neu auf mich abgestimmt. Frau Dr. Darly wohnt auf dem
Areal - ist also quasi 24 h da.
Ich genoss die Freundlichkeit und
Hilfsbereitschaft der Therapeuten/innen, die Wärme Indiens
ca.28°, das Lächeln der Menschen dort, ein Ernst
genommen werden, Erholung in der Hängematte, die tollen
Ganzkörpersynchronölmassagen &
Bäder, die anderen Treatments wie Gesichtsmassage, die
Vormittage und Abende am Strand und das gute ayurvedische Essen in der
Einrichtung. Die ersten 3 Wochen meines Aufenthaltes tat sich bzgl. der
Krankheit nicht wirklich etwas.
Meine Ungeduld grenzte an
Frustration. Irgendwie hatte ich die unrealistische Erwartung, dass
meine MS nun verschwindet (am besten am 2. Tag nach Therapiebeginn) und
nach der Therapie ein Leben wie früher ohne MS eintritt - aber
es passierte nichts dergleichen. Vor ca. 11 Jahren wurde diese MS nun
bei mir diagnostiziert; nach sehr vielen von mir gemachten Therapien,
welche auch meist eine kurzzeitige Verbesserung brachten, hatte ich nun
sehr viel Hoffnung in diese natürliche und nebenwirkungsfreie
Therapie gesetzt, welche laut meinem unrealistischen Denken fast Wunder
bewirken sollte. Kurzzeitig spielte ich auch mit dem Gedanken die
Therapie frühzeitig abzubrechen, da es nach meinem Empfinden
wahrscheinlich sowieso nur vergeudete Zeit und Geld war.
In der 4 Woche konnte ich einige
Veränderungen wahrnehmen, eitrige Pickel, am Körper
ähnlich den Pickeln welche ich aus Deutschland kannte und
welche immer auftreten wenn eine Entzündung oder Infekt den
Körper verlassen wollte. Nicht aufgefallen war mir zu dem
Zeitpunkt, das auch mein Dauerkopfschmerz fast weg war. Der Schmerz in
meinem Bein - welcher von deutschen Ärzten jahrelang erfolglos
behandelt wurde - wurde erträglicher und ich war
plötzlich in der Lage 3 Seiten meines Buches am Stück
zu lesen, auch verlor mein "Torkeln" (Gleichgewichtsstörungen)
an Intensität, mein Harnverhalten wurde besser und eine
positive psychische Verfassung trat in der Vordergrund - Aha !! - doch
nicht umsonst!
Alle Ärzte mit denen ich
im Vorfeld der Therapie sprach, gaben meinem Vorhaben nur eine
wirkliche Chance, wenn ich mindestens 6-8 Wochen eine Therapie mache.
Sie waren der Meinung, wenn ein Mensch gut auf die Therapie anspricht,
ist eine wesentliche Verbesserung der bereits bestehenden Symptome sehr
wahrscheinlich und ein Einfrieren des Vorschreitens der Krankheit
möglich.
Eine Meinung konnte ich sehr gut
mit den Ärzten teilen, dass mein Vorhaben nichts mit Wellness
zu tun hat, ich nicht von Erfolg spreche wenn ich 2 Falten weniger im
Gesicht und straffe Haut nach den Behandlungen vorzuweisen habe,
sondern ich eine schwere Erkrankung ernsthaft behandeln will.
Ich bin sehr froh, dass mir diese
Therapie durch Karin Drexler ermöglich wurde und finde es toll
was sich auf die kurze Zeit verändert hat. Etwas schade finde
ich, dass ich aus persönlichen Gegebenheiten nicht die Zeit
hatte, eine 6-wöchige Ayurvedatherapie zu machen.
Überzeugt bin ich, dass ich mit der Ayurvedatherapie auf dem
richtigen Weg bin und teile Karins Ansicht - es wird alles gut!
Bei der von mir gemachten
Ayurvdeatherapie (3 ½ Wochen) und den positiven Erfahrungen
konnte ich Kraft schöpfen / positive Eindrücke /
Erfahrungen gewinnen. Nach dem mir bevorstehendem Umzug werde ich eine
ernsthaft Therapie - welcher ich dann auch mit einem 5 bis
6-wöchigen Aufenthalt, eine wirkliche Chance geben
möchte, machen.
Wer meine Ansicht teilt und
ernsthaft Interesse hat, mich bei meiner nächsten
Ayurvedatherapie zu begleiten, soll sich bitte mit mir in Verbindung
setzen. Betroffene welche lieber alleine oder mit Ihrer Familie diese
Therapie machen möchten, denen bin ich bei der Planung gerne
behilflich.
Christian S. Tel.: 09452 / 9398855
E-Mail:
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Homepage: www.multiple-sklerose-abensberg.de
Landesdelegierter und
Patientenbeirat der DMSG Bayern
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