Seit ca. 8 Jahren bin ich an einer Polyarthritis (Rheuma) erkrankt. Nach herkömmlicher Schulmedizin bin ich austherapiert (von Cortison, MTX bis hin zu harten Schmerzmitteln und das über Jahre hinweg).
2004 war ich erstmalig für 2 Monate in Südindien und ließ mich ayurvedisch behandeln. Es war eine harte, aber schöne Zeit.
Diese Medizin hat nur wenig mit dem zu tun, was man in Europa darunter versteht.
Wer Urlaub erleben möchte, sollte keine ayurvedische Kur buchen.
Es gibt Spielregeln, die man beachten sollte, denn von diesen hängt der Erfolg ab. Zum Beispiel sollte man während der Behandlungszeit nicht im Meer schwimmen gehen, nicht rauchen, keinen Alkohol trinken, kein Kaffee genießen, keinen Sport treiben und sich vegetarisch/ayurvedisch ernähren.
Während einer Kur kommt die innere Ruhe und Ausgeglichenheit fast von alleine.
Meine Kuren erlebe und genieße ich so authentisch wie möglich. Mein Gesundheitszustand hat sich zwischenzeitlich enorm verbessert. Nämlich von "ganz am Ende" auf "fast normal".
Am Ende möchte ich erklären, dass ich kaum in der Lage war das Haus zu verlassen. Heute kann ich trotz Rheuma die meisten Hausarbeiten wieder selbst verrichten.
Für mich war der Entschluss, mich auf Ayurveda einzulassen, im positiven Sinne lebensverändernd.
Mein Bestreben ist es, mit diesem Bericht allen Betroffenen wieder Hoffnung zu machen.
Katja S.
Dezember 2007
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