Marie Ch., Februar 2010 PDF Print E-mail

Hallo Frau Drexler,
hallo Frau Willms,

als Erstes erinnere ich mich an die Freundlichkeit, das Lächeln und die Hilfsbereitschaft des indischen Teams im Kloster. Alle haben versucht die Wünsche der sehr verschiedenen Fremden, zu erfüllen. Ich bin sicher, es war nicht immer einfach aber ich habe keinen vom indischen Team nörgeln oder meckern gehört. Bei dieser Gruppe eine tolle Leistung.
Egal ob Father Jerry mit seinem Humor, Dr. Sneha mit ihrem Wissen und ihrer Geduld, Shiji mit ihrem strahlenden Lächeln, Viji die Stille, Shandama die Mütterliche, ich könnte jetzt noch weiter die richtigen Namen verfälschen, aber ich höre damit auf. Es waren alle, die Masseure, die Leute in der Küche, die Frauen, die die Räume gereinigt und gewaschen haben, wunderbare mensche. Sie waren der Hauptgrund für mein Wohlfühlen im Kloster.

Zu einem Feedback gehört es ja auch Dinge anzusprechen die, zumindest aus meiner Sicht, verbessert werden können.
Als Erstes fällt mir das Yoga ein. Den häufigen Wechsel fand ich nicht gut. Die Aussicht auf dem Klosterdach war um 7:00 Uhr morgens super, aber es war kalt. Nagut, da hab ich halt wärmewäsche angezogen. Da konnte ich mich noch drauf einstellen, aber der Qualm vom Schornstein der mich umwehte, den ich dann tief einatmen sollte, hat bei mir zu Kopfschmerzen geführt. Aber, wie ich gehört habe, soll ja für Yoga und Meditation was gebaut werden.
An den Türen von der Zimmerseite aus gab es in einigen Zimmern haken um was aufzuhängen. Wär schön, wenn es diese in allen Zimmern geben würde.
Rückzugsmöglichkeiten am See oder im Garten an verschiedenen Stellen wären auch schön.

Für mich war das Zusammensein mit dem Team die größte Entspannung. Besonders genossen habe ich in der letzten Zeit die gemeinsamen Abende in der Küche.

Vielen, vielen Dank und allerliebste Grüße an die wunderbaren Menschen.

Marie Ch.